Region LV Forst Hessen

Aktuelles:

Landeskonferenz Forst und Naturschutz am 22.10.2020 in Gießen Klein-Linden fällt leider aus!

Ein möglicher Ersatztermin wird rechtzeitig bekannt gegeben!
Die Tagungsmappe zur Landeskonferenz Forst und Naturschutz ist aber sofort als PDF Download abrufbar!
 
 
 

Absage Personalratswahlen 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Personalrats- u. JAV-Wahlen 2020 werden wegen der Corona Pandemie vermutlich abgesagt!
Es folgt eine Verlängerung der Amtszeit der derzeit amtierenden Personalräte und JAVen bis längstens 31. Mai 2021 per Gesetzesgrundlage.
Es wird davon ausgegangen, dass das Gesetz über den Ältestenrat einer beschleunigten Beschlussfassung noch im März 2020 zugeführt wird.
Sowie das Gesetz veröffentlicht wurde, werden wir es hier verlinken.
 

Forderungen der IG B.A.U. zum Landes-Haushalt

Inzwischen zeigen sich auch in Hessen die ersten Auswirkungen der Klimaveränderungen. Die gehäuften Stürme und die monatelange Trockenheit im Frühjahr und Sommer seit dem Jahr 2018 haben dazu geführt, dass der hessische Wald vielerorts in seinem Bestand bedroht ist. Auch in 2020 lässt die Frühjahrstrockenheit wieder die neu gesetzten Baumpflanzen verdorren, der Borkenkäfer fliegt früher aus als erwartet und wird wieder tausende von Fichten absterben lassen.
Dass in einer solch existenziell bedrohlichen Situation die wenigen Forstfachleute nicht weiter abgebaut werden dürfen, haben auch die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker erkannt. Im HMUKLV wurden deshalb seit Ende 2019 monatelang Verhandlungen zwischen Hauptpersonalrat und Ministerium über eine Neuaufstellung des Forstbereiches geführt. Ziel war es, die noch bestehende Personalvereinbarung „Hessen-Forst 2025“ zu evaluieren und Konsequenzen aus der dramatisch veränderten Lage im Wald zu ziehen. Das Fachministerium und der Personalrat haben einen fachlich gut fundierten Vorschlag erarbeitet, der nun in den Landes-Haushalt aufgenommen werden sollte.
Der Vorschlag sieht - vereinfacht gesagt - vor, die ursprünglich bis 2025 geplanten Personaleinsparungen zurück zu nehmen und die Forstreviere nicht weiter zu vergrößern. Es sollen wieder mehr Fachleute im Wald arbeiten und die Ausbildung soll verstärkt werden.
Nun kommt die Corona-Krise dazwischen!
Die IG B.A.U. fordert die Verantwortlichen Politikerinnen und Politiker auf, trotz der momentan unabsehbaren finanziellen Folgen der Krise, das Problem des Klimawandels und des sterbenden Waldes nicht aus den Augen zu verlieren. Es gehört zur Daseinsvorsorge, dafür zu sorgen, dass die geschädigten Wälder gepflegt und neuer Wald für unsere nachfolgenden Generationen begründet wird. Der mühsam erarbeitete Vorschlag muss Eingang in das Haushaltsgesetz finden! Ansonsten verspielen wir die letzte Möglichkeit, vielleicht noch rechtzeitig etwas für den hessischen Wald zu tun.
 

Wichtige Entscheidung für den Wald im KlimawandelVerbände begrüßen die Vorverlegung der Jagdzeiten

Gemeinsame Pressemitteilung von
Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland LV
Hessen (BUND Hessen e.V.), Familienbetriebe Land- und Forst Hessen e.V., Hessischer Waldbesitzerverband
e.V., Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Landesverband der Berufsjäger Hessen e.V., Naturschutz-
bund Deutschland (NABU Hessen e.V.), Ökologischer Jagdverband Hessen (ÖJV Hessen)
Vollständige Stellungnahme als PDF zum Download
 

Bild: IG BAU Rhein-Main

Arbeitsaufteilung zwischen Personalrat und Gewerkschaft

Wer macht was?

Es ist für viele Kolleginnen und Kollegen völlig unklar, für welche Aufgaben die verschiedenen Personalräte zuständig sind und was die Gewerkschaft eigentlichen macht.
Deshalb möchten wir im Folgenden kurz die Unterschiede und Zuständigkeiten sowie die Schwerpunktaufgaben erläutern:

Örtliche Personalräte
Auf Ebene der örtlichen Dienststelle gewählt
Mitglieder können Gewerkschaftsmitglieder sein
Aufgaben:
Personalangelegenheiten in der Dienststelle (z.B. Einstellungen, Beförderungen, Arbeitszeitregelung, Arbeitsorganisation innerhalb der Dienststelle)

Gesamtpersonalrat (GPR):
Auf Ebene des Gesamtbetriebes HessenForst gewählt
Mitglieder sind in der Regel Gewerkschaftsmitglieder
Aufgaben:
Grundlegende Regelungen für mehrere Dienststellen bzw. den Gesamtbetrieb (z.B. Begleitung der Einstellungsverfahren, Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM), Geschäftsanweisungen, sobald sie Personalangelegenheiten betreffen)
Zuständig bei Angelegenheiten, bei denen sich die örtliche Ebene nicht einigen konnte: „Stufenverfahren“ (z.B. Einstellungen, Beförderungen, Umorganisation der Dienststelle)

Hauptpersonalrat (HPR)
Auf Ebene des Ressorts, zuständig also für die Bereiche Forst, Landwirtschaft, Naturschutz, Labore
Mitglieder sind in der Regel Gewerkschaftsmitglieder
Aufgaben:
Regelungen, bei denen politische Entscheidungen nötig sind, die über die betrieblichen Regelungen hinausgehen (z.B. Personalvereinbarung für den Landesbetrieb HessenForst)
Grundlegende Regelungen für mehrere Ressortsbereiche (z.B. Rahmenvereinbarung für das Betriebliche Eingliederungsmanagement, Rahmenvereinbarung für Betriebliches Gesundheitsmanagement)

Gewerkschaft IG B.A.U.
Tätig innerhalb und außerhalb der Personalratsebene
Innerhalb der Personalratsebene als Mitglieder der verschiedenen Personalräte
Außerhalb der Personalratsebene von den Mitgliedern beauftragt unabhängig tätig

Aufgaben außerhalb der Personalräte:
Tarifverhandlungen
Gespräche mit Ministerin, Staatssekretär, politischen Parteien
Öffentlichkeitsarbeit (Pressemitteilungen, Pressekonferenzen, Funk, Fernsehen)

Es wird deutlich, dass wir als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, auf mehreren Ebenen zu entscheiden, wer sich an welcher Stelle für unsere Rechte einsetzt.
 

11.000 zusätzliche Forstbeschäftigte für Waldumbau nötig

Klimageschädigter Wald: IG BAU fordert massiven Personalaufbau im Forst

Mehr Fachleute für Deutschlands Wälder: Nach Einschätzung der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) sind bundesweit gut 11.000 zusätzliche Forstbeschäftigte nötig, um die Wälder vor erneuten Stürmen und Dürren zu schützen. „Bund und Länder haben zwar angekündigt, 800 Millionen Euro für die Aufforstung und das Anlegen von Mischwäldern ausgeben zu wollen. Doch dabei spielt der Personalaufbau in den Forsten bislang kaum eine Rolle“, kritisiert der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Harald Schaum.

Zwar hätten einige Landesforsten zusätzliche Stellen in der Branche angekündigt – die seien bisher allerdings meist befristet. „Wir brauchen keine Feuerwehr, die nach jedem Unwetter Schadholz aus den Wäldern holt. Der klimagerechte Umbau des Forstes – weg von Monokulturen, hin zum Mischwald – ist eine Mammutaufgabe, die sich nur mit zusätzlichen Fachleuten stemmen lässt“, so Schaum.

Nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sind die Wälder stärker betroffen als bislang befürchtet. Stürme, Trockenheit, Waldbrände und der Borkenkäferbefall ließen demnach im vergangenen Jahr 160 Millionen Kubikmeter Schadholz anfallen. 245.000 Hektar müssen wiederbewaldet werden. Besonders stark betroffen sind Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen.

„Gerade in diesen Bundesländern müssen den Worten jetzt Taten folgen und rasch neue Fachkräfte eingestellt werden“, fordert Schaum. Sie seien die besten Garanten für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. Nur so ließen sich die Folgen kommender Klimaschäden begrenzen.

Der Bedarf von gut 11.000 zusätzlichen Mitarbeitern in der Forstwirtschaft ergibt sich nach Angaben der IG BAU aus der Erhöhung des bisherigen Personalschlüssels um einen Beschäftigten mehr pro 1.000 Hektar Wald. In Deutschland gibt es 11,4 Millionen Hektar Wald.
 

Info 01 2019 der IG BAU Landesvertretung Forst und Naturschutz in Hessen

Info 01 2019 der IG BAU Landesvertretung Forst und Naturschutz in Hessen

Forderung der Landesvertretung Hessen der Beamtinnen / Beamten und Angestellten in Forst- und Naturschutz zum Landeshaushalt 2020 / 2021

4. Forst und Naturschutz

Landesbetrieb HessenForst
Der Wald ist laut §1 des Hessischem Waldgesetzes eine Lebensgrundlage des Menschen. Für den DGB ist der hessische Wald ein Bürgerwald und wichtiger Baustein der Daseinsvorsorge. Nachhaltige, umweltverträgliche Forstwirtschaft und Naturschutz sind für uns zwei Seiten einer Medaille. Der Erhalt, die Stabilität und die weitere Verbesserung des Lebensraumes Wald muss die Richtschnur aller forstlichen Aktivitäten sein.
Seitens des Landesbetriebes HessenForst als Dienstleister für die Betreuung des hessischen Staatswaldes wurde die Produktion von Holz bisher als „Kernaufgabe“ betrachtet, der Wald in erster Linie als „Wirtschaftswald“. Die IG B.A.U. hat seit Jahren darauf hingewiesen, dass diese Betrachtungsweise weder den tatsächlichen Ansprüchen der Bevölkerung an den Wald entspricht noch der Tatsache Rechnung trägt, dass der Wald eines der wenigen noch ziemlich intakten Ökosysteme in unserem dichtbesiedelten Land darstellt.
Seit dem Jahr 2018 scheint auf politischer Ebene nun endlich ein Umdenken zu beginnen. In einem umfangreichen Konsultationsprozess, dem sogenannten „Waldforum“, sind auf breiter gesellschaftlicher Basis, die Grundlagen für eine neue Richtlinie zur Bewirtschaftung des Staatswaldes erarbeitet worden. Von Bildungsträgern, Wandervereinen, Arbeitgebern, Sägewerkern, Naturschützern bis hin zu Gewerkschaften wurden alle am Wald interessierten Bevölkerungsgruppen beteiligt. Als Ergebnis wurde festgehalten, was die Bevölkerung von „Ihrem“ Wald erwartet. Es wurden folgende Hauptziele formuliert, die unter der Überschrift der Daseinsvorsorge zusammengefasst werden können:
• Erhaltung und Verbesserung der Biodiversität
• Klimaschutz, Gewässerschutz, Bodenschutz und weitere Schutzziele
• Rohstofferzeugung
• Erholung und Bildung für nachhaltige Entwicklung
• Arbeit
• Erhaltung des Waldvermögens und Erwirtschaftung eines hohen volkswirtschaftlichen Gesamtnutzens
Damit im Staatswald diese Ziele erreicht werden können, muss sich der Landesbetrieb HessenForst auf eine ausreichende Anzahl von gut ausgebildetem, professionell ausgestattetem Personal in dauerhaftem Beschäftigungsverhältnis verlassen können. Dies gilt für die Situation in „Normal-Jahren“.

Leider haben wir aber nun keine „Normal-Jahre“ vor uns:
Im Jahr 2018 haben erst heftige Stürme große Waldflächen zerstört, nachfolgend entwickelte sich dank des extrem trockenen Sommers eine Borkenkäferkatastrophe ungekannten Ausmaßes. Große Teile des hessischen Fichtenwaldes, besonders in Nordhessen, wurden vernichtet.
In den nächsten Jahren wird es eine Herausforderung sein, die restlichen Nadelwaldflächen zu erhalten. In Südhessen ist der Wald wegen des extrem abgesenkten Grundwasserspiegels, schon lange großflächig vom Absterben bedroht. Dazu kommt, dass auch die aktuell von Sturm und Dürre noch nicht betroffenen Waldflächen in den kommenden Jahren zu einem klimastabileren Wald umgebaut werden müssen. Die Wiederbewaldung der zerstörten Waldflächen und der Waldumbau sind eine Herkulesaufgabe, die nur erfüllt werden können, wenn das vorhandene Personal deutlich aufgestockt wird und genügend Haushaltsmittel für die Beschaffung von Pflanzen und Schutzmaterial bereit steht.
Vor dem Hintergrund schwankender Holzpreise, einer nur ungefähr planbaren Nachfrage nach Holz, unvorhersehbarer Witterungsbedingungen und zunehmender Klimaveränderung verschlechtern sich die Rahmenbedingungen in wirtschaftlicher Hinsicht ganz dramatisch. Ein personalintensiver Betrieb wie HessenForst, der sich um Aufgaben der Daseinvorsorge kümmert, braucht eine verlässliche monetäre Ausstattung. Es wird zukünftig kaum mehr möglich sein ohne deutliche Zuschüsse aus dem Landeshaushalt den hessischen Wald zukunftssicher zu machen.
Deshalb fordert der DGB folgende Änderungen bei der finanziellen und personellen Ausstattung des Landesbetriebes HessenForst:
• Das Personal im Außendienst, vor allem im Bereich der Forstwirte, Forstwirtschaftsmeister und Revierleitungen, muss aufgestockt werden; der geplante Personalabbau darf nicht umgesetzt werden.
• Am Einstellungskorridor für alle Bereiche ist weiterhin festzuhalten.
• Die Verbeamtung der forsttechnischen Angestellten sollte geprüft werden, um die Nachwuchskräfte in Hessen zu halten.
• Die Ausstattung des Betriebes mit den erforderlichen Dienst- und Betriebsfahrzeugen und Motorsägen für die Forstwirte wird endlich umgesetzt.
• Die in der Koalitionsvereinbarung angeführten Naturschutzstellen für die Forstämter müssen dauerhaft besetzt werden. Das Naturschutzpersonal muss fest eingestellt und tariflich angemessen eingruppiert werden.
• Für die Wiederbewaldung und den klimagerechten Waldumbau werden zusätzliche Haushaltsmittel, evtl. aus dem Klima-Fond, bereitgestellt.
Forderungen zu Wald- und Naturschutzpolitik in Hessen zur Landtagswahl 2018
Aufnahmeschein in die IG BAU!
Nur gemeinsam sind wir stark!
2018: Der Klimawandel ist in Hessen angekommen!

Foto: Michael Köhl

Wege im Wald. Für mehr Rechtsklarheit und fachliche Wegeplanungen

Fahrt vom 20. bis 22. Juli 2018 zur Messe „Interforst“

Die Fachgruppen Forstwirtschaft und die Landesvertretung Forst &
Naturschutz der IG B-A-U Region Hessen bieten für alle IG BAU-Mitglieder
aus dem Forstbereich, Waldarbeiter, Förster, Verwaltungsangestellte und
Azubis, vom 20.- 22. Juli eine interessante Busfahrt zur „INTERFORST“
nach München an.

Die Buskosten werden bezuschusst. Die Teilnahme an der „INTERFORST“ gilt
grundsätzlich als Fortbildungsmaßnahme und wird mit Fortbildungspunkten
honoriert. Bei mit Priorität genehmigter Fortbildungsreise wird Dienstbefreiung,
die Reisekosten und Eintrittskarte zum Messebesuch von HessenForst bezahlt.
Die Fahrtroute verläuft ab Kassel über Malsfeld, Bad Hersfeld, Kirchheim,
Michelsrombach, Fulda und Hanau (nur bei Bedarf) nach München.
Rückfragen und Anmeldungen an Kollegen Harry Trube, Telefon 05504-805952,
Fax 05504 805953 oder per E-Mail [Bitte aktivieren Sie Javascript]
Anmeldefrist: bis spätestens 15. April

Anmeldeformulare zur Fahrt Messe Interforst

Einladung IG BAU Fachgruppenfahrt
Anmeldung IG B.A.U-Fachgruppenfahrt Interforst München 20.-22. Juli 2018.
Antrag_Fortbildungsreise_Interforst München 20.-22. Juli 2018
Bewerbung Deutscher Personalrätepreis 2018
Am »Deutschen Personalräte-Preis« können teilnehmen:
Personalratsmitglieder
Personalrats-Gremien und Arbeitsgruppen
Dienststellenübergreifende Personalrats-Kooperationen
JAV und Personalräte für den Preis der DGB-Jugend
Schwerbehindertenvertretungen über den Personalrat

Her ist ein weiteres Info-Schreiben der Ministerin. Bitte beachtet den letzten Absatz. Die Ansage an die Landesbetriebsleitung...

Liebe Leute,

hier ist ein weiteres Info-Schreiben der Ministerin. Bitte beachtet den letzten Absatz. Die Ansage an die LBL, die bestitzartenreinen Reviere vorerst nicht weiter einzufordern ist auf unsere intensive Arbeit zurückzuführen!
Neue Info 01_2018 als PDF

Foto: Thomas Appelt

Laufbahnprüfung gehobener forstwirtschaftlich-technischer Dienst im Herbst 2017

15 junge Damen und Herren absolvierten erfolgreich einen weiteren Schritt zum Eintritt in das Berufsleben!
In feierlicher Atmosphäre übergab der Abteilungsleiter Personal der Landesbetriebsleitung HessenForst, Herr Hans-Dieter Treffenstädt, am Nachmittag des 21. September 2017 im Haus „Lärche“ des FBZ Weilburg die Prüfungszeugnisse.
Nach einem Jahr Vorbereitungsdienst in hessischen Revierförstereien legten die Prüfungskandidatinnen und –kandidaten vom 24. bis 27.07.2017 im FBZ Weilburg den schriftlichen Teil der Laufbahnprüfung ab. Da die Themenstellung überwiegend durch die forstliche Praxis geprägt war, hat sich das bewährte Ausbildungskonzept im Landesbetrieb HessenForst auch in den positiven Ergebnissen der Prüfungsarbeiten widergespiegelt; die mittlere Punktzahl lag bei 9,41.
Mündliche Prüfung und Waldprüfung fanden am 20. und 21.09.2017 statt. Die Waldprüfung in zwei Revieren des Forstamtes Weilburg war gekennzeichnet durch straffe Organisation der Abläufe und ein Höchstmaß an Konzentration sowohl bei den Prüfer/innen als auch bei den Anwärter/innen. Zwei unterschiedliche Zirkel mit jeweils sechs Prüfungsstationen mussten absolviert werden. Die Praxisnähe der Prüfungsfragen und das umfassende Wissen der „Befragten“ zeigte sich in der mittleren Punktzahl von 10,24 erreichten Punkten.
Bei der mündlichen Prüfung, die parallel zur Waldprüfung im FBZ Weilburg stattfand, waren mehrere Prüfungsfächer zu drei Stationen zusammengefasst. Auch hier wurde, bedingt durch die Orientierung an im Vorbereitungsdienst erworbene Kenntnisse, ein respektables Ergebnis von durchschnittlich 9,93 Punkten erreicht.
Insgesamt wurde von den 15 Prüflingen sechsmal die Gesamtnote „gut“ und neunmal die Gesamtnote „befriedigend“ erreicht. Elf Prüfungsabsolventinnen und –absolventen die über der „9-Punkte-Grenze“ lagen, wurde ein Einstellungsangebot von HessenForst unterbreitet.
Die ersten drei der Ergebnisliste erhielten ein Buchgeschenk, überreicht vom Vertreter der IG BAU im Prüfungsausschuss.
Besonderer Dank gebührt dem Forstamt Weilburg und dem dortigen FBZ für die hervorragende Logistik, den beteiligten Mitarbeiter/innen der Personalabteilung der Landesbetriebsleitung und „last not least“ dem Prüfungsausschuss, der wieder einmal gezeigt hat, dass die Laufbahnprüfung eine ernste und wichtige Sache ist, die menschliche Seite hierbei aber nicht zu kurz ko
Arno Süssmann

Info für Beamtinnen und Beamte!

Antrag auf Anpassung des Familienzuschlages ab dem dritten Kind für das Jahr 2017 und
folgende Jahre
Flugblatt zum Beamtenstreickrecht der GEW
 

Tarifrunde 2017

Deutliche Reallohnsteigerung!
Tarifeinigung mit strukturellen Verbesserungen
Tarifeinigung in der zweiten Verhandlungsrunde. Am 3. März 2017 schnürte... mehr ...

Tarifrunde 2017

DGB Besoldungsrunde 2017 / 2018 Länder und Kommunen

Ergebnisse der Besoldungsrunde 2017 Hessen

• Vollumfängliche Übernahme des Tarifergebnisses
• Entgelterhöhung in zwei Stufen: zum 1.7.2017 (4 Monate ... mehr ...

DGB Bundesvorstand

 

Waldzertifizierung für alle!


Das waldreiche Bundesland Hessen will zum Vorreiter für nachhaltige
Waldbewirtschaftung werden. Die Zertifizierung von Wäldern nach dem derzeit
anspr...mehr ...

Info 02 / 2017 der Landesvertretung Forst Hessen

Die neue Info 02/ 2017 der Landesvertretung Forst Hessenmehr ...
 

„Arbeitskreis Führungskräfte“ der IG BAU im Gespräch mit dem Leiter der Forstabteilung im HMUKLV, Carsten Wilke


Vor kurzem trafen sich der Arbeitskreis Führungskräfte, vertreten durch die Landesvorsitzende Claudia Mävers und die Kollegen Forstamtsleiter Matthias Dumm, Hans- Jürgen Rupp und Jörg Winter, mit dem Leiter der Hessischen Landesforstverwaltung, Carsten Wilke sowie dem für den Landesbetrieb zuständigen Referenten Sebastian Stoll in Wiesbaden zu einem Gespräch.
Erörtert wurden aktuelle Themen, die die Mitglieder innerhalb des Arbeitskreises zuvor diskutiert und vorbereitet hatten.

Im Focus stand zunächst die Mitarbeiterbefragung 2015 im Landesbetrieb Hessen-Forst und deren problematische Ergebnisse.
Herr Wilke erläuterte, dass ihm diese bekannt seien. Man stehe in enger Abstimmung mit der Leitung des Landesbetriebes und erörtere Lösungsmöglichkeiten. Der Aufarbeitungsprozess würde aus Wiesbaden begleitet.
Die Mitglieder des Arbeitskreises äußerten die Hoffnung, dass die schlechten Ergebnisse der Befragung nun endlich gezielte Maßnahmen zur Abstellung der von den Beschäftigten am meisten beklagten Probleme auslösen werden (ungleiche Bezahlung für Beamte und Angestellte, Verbesserung der Situation der Forstwirte und des Büropersonals sowie eine deutlich intensivere Kommunikation der Landesbetriebsleitung mit allen Mitarbeiter/innen).
Ein weiteres Thema, das den „Arbeitskreis Führungskräfte“ stark beschäftigt ist die Kommunikation und der Austausch zwischen der Landesbetriebsleitung und der Ministerialforstabteilung. In den Betrieben sei unklar, wer die finanziellen Ziele vorgebe und wer die betrieblichen Prioritäten setze.
Herr Wilke erläuterte, dass es bei Gründung des Landesbetriebes ein wichtiges Ziel gewesen sei, maximale Delegation und Freiheit für HessenForst zu schaffen. Alle 3 Monate gäbe es ein Koordinierungsgespräch zwischen Landesbetriebsleitung und der Forstabteilung. Insofern sei das Ministerium immer „mit im Boot“. Das Ministerium habe z.B. auch die Naturschutzleitlinie für HessenForst im Wesentlichen initiiert.
Künftig werde die Forstabteilung sich wieder bei den Landesbetriebskonferenzen einbringen und intensiver bei den Forsteinrichtungen im Staatswald beteiligen.
Auf der Agenda des Gespräches stand auch die schrittweise Zertifizierung des Staatswaldes in Hessen.
Die Mitglieder des Arbeitskreises erläuterten, dass die Zertifizierung eine wesentliche Forderung der IG BAU gewesen sei. Die Beschäftigen vermissten nun aber die Berücksichtigung der Auswirkungen der Zertifizierung im Zielsystem und in der finanziellen Planung. FSC koste den Betrieb Geld und bringe keine Mehrerlöse, so die Vertreter des Arbeitskreises. Dafür werde die Arbeit der Försterinnen und Förster im „Bürgerwald“ noch transparenter und erhalte mehr Akzente außerhalb reiner unternehmerischer Zielsetzungen. Herr Wilke erläuterte, dass diese Fakten natürlich bekannt seien. Das Land Hessen leiste sich aber bewusst das FSC-Zertifikat. Derzeit werde daran gearbeitet, dessen finanzielle Auswirkungen für den Betrieb zu ermitteln. Für zusätzliche Flächenstilllegungen erhalte der Landesbetrieb schon jetzt eine Zuführung von 1,3 Mio € für das Produkt 1 „Staatswaldbewirtschaftung“ aus dem Landeshaushalt.
Die finanzielle Planung für den Landesbetrieb bewegt seit jeher die Vertreter/innen der Berufsverbände. Das ist auch im „Arbeitskreis Führungskräfte“ nicht anders. Zumal dessen Mitglieder direkt für die Umsetzung der finanziellen Ziele verantwortlich sind. Unklar sei auf der Fläche, so die Vertreter des Arbeitskreises, in welchem Wechselspiel Ministerium und Landesbetriebsleitung die finanziellen Ziele für den Betrieb festlegen. Herr Wilke erläuterte, dass sich Ministerium und Landesbetriebsleitung intensiv jährlich abstimmen. Das erfolge bereits bei dem produktorientierten Haushaltsaufstellungsverfahren (PHAV).
Dabei würden auch die relevanten Forsteinrichtungsdaten einbezogen, um die nachhaltige Bewirtschaftung sicherzustellen.
Als letzten Punkt sprachen die Mitglieder des Arbeitskreises die anstehende Umorganisation in der Leitung des Landesbetriebes an. Sie gaben Ihre Sorge Ausdruck, dass durch den Wegfall einer eigenständigen Abteilung „Körperschafts- und Privatwald“ dieser Bereich zu sehr in den Hintergrund treten könne. Das sei, so der Arbeitskreis, das falsche Signal an die Kommunen und Privatwaldbesitzer.
Herr Wilke machte deutlich, dass er diese Besorgnis nicht teile. Die Struktur der neuen Abteilungen und die personellen Recourcen würden sicherstellen, dass die Dienstleistungen im Nichtstaatswald einen unverändert hohen Standard behalten werden.
Niemand strebe einen reinen Staatswaldbetrieb an. Dabei betonte er aber auch, dass das Land manche externen Rahmenbedingungen nicht in der Hand habe, wie z.B. das Kartellverfahren.

Zum Abschluss des Gespräches, das für alle Beteiligten ein Gewinn war, vereinbarte man, diese Form des Austausches einmal jährlich beizubehalten.
Tarif- und Besoldungsrunde 2015
Land Hessen zum TV-H/TV-Forst Hessen
Tarifeinigung angenommen!
Die IG BAU hat die Annahme erklärt –
Entgelte steigen durchschnittlich um 5,02 Prozentnull
Die vollständige Info zur Tarif- und Besoldungsrunde findet Ihr hier als PDF

Weitere Neuigkeiten im Info - Archiv der Landesvertretung

 

Personalratswahlen IG BAU-Teams gut aufgestellt

Kandidatinnen und Kandidaten der IG BAU für die Wahlen zum HPR und GPR  Wir ziehen kräftebündelnd alle gemeinsam aneinem Strang und vor allem auch in die gleiche Richtung.

Bildunterschrift (BU): Wir ziehen an einem Strang!
Fotonachweis/Fotozeile: IG BAU

Bildunterschrift (BU):
Fotonachweis/Fotozeile: IG BAU

Bildunterschrift (BU): Thomas Hartmann als Moderator
Fotonachweis/Fotozeile: IG BAU

Gemeinsame Klausursitzung Fachgruppe und Landesvertretung

Bereits Anfang Februar trafen sich die Vorstände der Fachgruppe Forstwirtschaft Hessen mit der Landesvertretung Forst und Naturschutz Hessen um die Personalratswahl 2016 vorzubereiten. Hier entstand der spontane Vorschlag zu einer gemeinsamen Klausurtagung. Die Gremien kamen nun Mitte April im Bürgerhaus Kleinlinden zusammen. Beide Gruppen arbeiten miteinander in denselben Betrieben. Infolge der Einstellungspraxis HessenForst sinkt nicht nur der Beamtenanteil – ersetzt durch forsttechnische Angestellte und Forstwirtschaftsmeister – sondern auch die Gesamtzahl der Beschäftigten in beiden Bereichen.

Als Moderator wurde Thomas Hartmann verpflichtet – bekannt aus seiner Tätigkeit beim VLF und IG BAU. Der Zweck war sich gegenseitig besser kennen zu lernen und herauszufinden, ob man einige Aktivitäten bündeln könnte. .Nach einer ausführlichen Vorstellungsrunde gaben Ralf Helwerth und die Vorsitzenden eine Übersicht der unterschiedliche Organisationsstruktur und bisherigen Arbeitsweisen, Ziele und laufenden Aktivitäten.

Als Ergebnisses wurde festgehalten, dass Informationsbriefe zukünftig gemeinsam verfasst und verteilt, die Protokolle der Sitzungen gegenseitig ausgetauscht und gemeinsame Problemen auch zusammen besprochen werden. Die Homepage (http://www.lv-forst-hessen.igbau.de/) wird auch Infos der Fachgruppe übernehmen und Termine / Veranstaltungen ankündigen.

Bei der Schlussrunde lobt alle die gute Atmosphäre des Treffens. Es ist keine Auflösung oder Umorganisation geplant- beide Gruppen bleiben in ihrer bisherigen Struktur eingebunden, werden zukünftig aber ein wenig näher zusammenrücken. Mit guten Gesprächen in dieser erfolgreichen Tagung sind wir untereinander näher gekommen und wollen in kleinen Schritten die Zusammenarbeit voranbringen.

Landesvertretung Forst und Naturschutz Hessen
Fachgruppe Forstwirtschaft Hessen
 
Ein gutes neues Jahr??

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich wünsche Euch im Namen des Landesvorstandes ein glückliches und gesundes neues Jahr!
Nun, wo das Jahr 2016 gerade begonnen hat, ist es ein guter Zeitpunkt, um sich noch ein-mal zu vergegenwärtigen,
was uns im vergangenen Jahr besonders beschäftigt hat und welche wichtigen Themen im neuen Jahr auf uns zu kommen...
Weiterlesen oben im Frame oder im Info Archiv unter 2016 :-)

01-02-2016
Die Landesvertretung Forst Hessen wünscht allen Kolleginnen und Kollegen eine schöne Adventszeit & ein Frohes Fest!
19-12-2015
Wir sehen uns an dem Stand der IG BAU bei der 12. Hessischen Waldarbeitsmeisterschaft in Remsfeld
12. Hessische Waldarbeitermeisterschaft
Flyer für den DGB Aktoinstag am 16.06.2015 in Wiesbaden
DGB Aktionstag am 16.06.2015
Hier könnt Ihr den vollen Tex lesen!
Info 2 - 2015 der Landesvertetung Hessen
Wird das Einheitsforstamt abgeschafft?

Brisante Entwicklungen im Privatwald

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir haben uns entschlossen, Euch kurzfristig über die aktuellen Entwicklungen in der Privatwaldbetreuung zu informieren. Wir befürchten, dass die jetzt eingeleitete Entwicklung dazu führen kann, dass mittelfristig das Einheitsforstamt zerschlagen wird und die Planungen für „Hessen-Forst 2025“ sich quasi in Luft auflösen durch eine unabsehbare und schleichende Ände-rung der Aufgabenstruktur, die sich unmittelbar auf den Personalbedarf auswirken wird. Wir haben hier eine Mixtur von verschiedenen Bedingungen, deren Wechselwirkungen untereinander und damit deren Auswirkungen auf die Organisation von Hessen-Forst sich nicht überschauen lassen. .Es wird zukünftig nicht mehr planbar sein, mit welchen Aufgaben und welchen Flächenzuschnitten die einzelnen Forstämter rechnen können. Damit ist eine vorausschauende Personalplanung und –entwicklung praktisch unmöglich.

Den vollen Text findet Ihr in der Info 2 - 2015 als PDF Datei

 

Regionalrat der IG Bauen-Agrar-Umwelt aus Hessen sendet solidarische Grüße an alle streikenden Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst


Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir wissen dass ihr euch in gegenwärtig, in einem konfliktreichen und absolut berechtigten Arbeitskampf befindet.
A... mehr ...
 
Stellungnahme der IG BAU Landesvertretung Hessen der Beamtinnen / Beamten und Angestellten Forst und Naturschutz zu den geplanten Änderungen des Nationalparkamt "Kellerwald-Edersee" und des Servicezentrums Forsteinrichtung und Naturschutz.

07-12-2015