Landesvertretung der Beamtinnen/ Beamten und Angestellten in Forst und Naturschutz in Hessen


Fahrt vom 20. bis 22. Juli 2018 zur Messe „Interforst“

Die Fachgruppen Forst der Bezirksverbände Nord- u. Mittelhessen bieten für alle Mitglieder aus dem Forstbereich, Waldarbeiter, Förster, Verwaltungsangestellte und Azubi’s, eine interessante Busfahrt zur „Interforst“ nach München an. Die Kosten werden bezuschusst. Die Teilnahme an der „Interforst“ gilt grundsätzlich als Fortbildungsmaßnahme und wird mit Fortbildungspunkten honoriert. Die Fahrtroute verläuft ab Kassel über Malsfeld, Bad Hersfeld, Kirchheim, Michelsrombach, Fulda nach München.

Näheres siehe Infos der Fachgruppe sowie auf der Home-Page der Landesvertretung unter http://www.lv-forst-hessen.igbau.de die vollständige Einladung mit allen Unterlagen.

Rückfragen / telefonische Anmeldungen an Kollegin Ida Kandziora, Bad Hersfeld, Telefon 06621 8071, Fax 06621 3165 oder per E-Mail bad-hersfeld@igbau.de .
Anmeldefrist: Bitte bis spätestens 11. März 2018

Harry Trube und Michael Baier
Vorsitzende der Bezirksfachgruppen Forst

Neue Info 01_2018 als PDF

Neue Broschüre zur Naturschutzpolitik

Hinweise für Leiharbeitnehmer

DGB/Werner Bachmeier

Kartellverfahren Holzverkauf

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
so geht neoliberale Wirtschaftspolitik …

In Hessen muss jetzt auf Anordnung des Bundeskartellamtes eine neue Form der Holzvermarktung für den Betreuungswald über 100 ha Größe entwickelt werden. Es war schon länger absehbar, dass Veränderungen auf uns zukommen würden. Die Landesregierung hat versucht, durch die Umstellung der Beförsterungskostenberechnung diese Entwicklung zu vermeiden. Das Bundeskartellamt hat dies durchaus zur Kenntnis genommen; es reicht aber nicht aus, um der Vorstellung des Bundeskartellamtes zu genügen. Dieses möchte erreichen, dass durch eine größere Anzahl an Holz-Anbietern ein „vielfältigerer Markt“ sich entwickelt.
Wir bekommen jetzt vorgeführt, wie gnadenlos über alle Belange von Betroffenen hinweg gegangen wird, nur um dem Dogma der neoliberalen Wirtschaftspolitik zu genügen. Diesmal sind sowohl öffentliche als auch private Waldbesitzerinnen und –besitzer als auch Beschäftigten der deutschen Forstverwaltungen die Leidtragenden. Uns geht es jetzt so, wie vielen Entwicklungsländern schon seit langem: die Belange der Bevölkerung und die Beschlüsse ihrer demokratisch gewählten Regierungen interessieren gar nicht mehr, wenn es um die „Freiheit des Marktes“ geht. Das Gemeinwohl zählt nicht mehr…
Es ist erschütternd, mit welcher Selbstverständlichkeit erwartet wird, dass die Ansagen des Bundeskartellamtes umgesetzt werden müssen! Wer hinterfragt noch, ob dies wirklich im Sinne der Bevölkerung ist? Warum können sich auf der Holzkäuferseite weltweit agierende Konzerne immer weiter aufblasen ohne dass es zu einem Aufschrei der Kartellwächter kommt? Wie konnte es dazu kommen, dass der ominöse „Markt“ bestimmt, wie wir unsere Arbeit im Wald organisieren?
Da wir diese fragwürdigen Rahmenbedingungen momentan nicht ändern können, bleibt uns als IG B.A.U. nur, die Belange der betroffenen Beschäftigten immer wieder in den Vordergrund zu stellen. Wir sind im Landesforstausschuss mit drei (von sechzehn) Mitgliedern vertreten. Der Landesforstausschuss, als Beratungsgremium der Landesregierung, wird sich bis Ende 2017 auf eine Lösung einigen müssen, die möglichst schnell und ohne großen Organisationsaufwand umgesetzt werden kann. Da im nächsten Jahr Landtagswahlen anstehen, wird die Regierung mit Sicherheit kein Interesse daran haben, sich vorher noch irgendwelche umfassenden Umstrukturierungen im Forstbereich vorzunehmen.